Hoofdklasse, Spielserie II 2018

An diesem Wochenende wurde in den Niederlanden bei fast überall strahlendem Sonnenschein die zweite Spielrunde zwischen den Teilnehmern gespielt.

In der zweiten Runde traten die Clubs in de folgenden Paarungen an:

  • Curacao Neptunus gegen HCAW
  • DSS gegen Hoofddorp Pioniers
  • Quick Amersfoort vs. Silicon Storks
  • De Glaskoning Twins vs. L&D Amsterdam

Am ersten Spieltag der Serie, Donnerstag 3. Mei spielten die folgenden Partien:

Curacao Neptunus spielte im Rob Hoffmannvallei gegen HCAW und rollte wie ein Güterzug über die Verteidigung des Herausforderers aus Bussum. Neptunus Pitcher Diegomar Markwell war an diesem Abend auf No-Hitter Kurs, welcher Julian Goins von HCAW mit einem lead-off triple im fünften Inning verhindert wurde. Doch eben noch drei Innings zurück: Neptunus eröffnete die Punktejagd bereits im zweiten Inning mit drei Aufeinanderfolgenden Basehits von Quentin de Cuba, Gregory Muller und Darryl Collins, welche dann eine 1-0 Führung für Neptunus ergaben.

Im fünften Inning baute Neptunus dann seine Führung mit drei Runs auf einen Baseclearing Double von Dwayne Kemp sowie einem drei-run Homerun von Dudley Leonora auf 8-1 beinahe uneinholbar weiter aus. Schlussendlich besiegelte ein triple von Shaldimar Daantji mit einem anschliessenden Basehit von Quentin de Cuba den 9-1 Sieg in Rotterdam.

Diegomar Markwell is hier der Winning Pitcher geworden, er gab einen Run und einen Basehit auf, hatte 3 Walks gegensich und schickte 4 Schlagmänner mit Strikeout zurück ins Dug-Out.

Im zweiten Donnerstagspiel traten dann DSS gegen die Hoofddorp Pioniers an. Hier haben sich beide Mannschaften die Tabellenpunkte geteilt und 2-2 unentschieden gespielt.

Das Team von Aufsteiger Quick Amersfoort spielte Zuhause gegen ebenfalls Aufsteiger Silicon Storks und war in der Lage, das Spiel 11-8 für sich zu Entscheiden. Dieses Spiel wurde durch die sogenannte ‚Curfew‘ Regel im achten Inning Abgebrochen, denn der ‚Curfew‘ schreibt vor, dass an Abendspielen kein neues Inning nach 22:30 Uhr mehr begonnen wird.

Die letzte Paarung des Spieltages der Serie war dann De Glaskoning Twins gegen die L&D Amsterdam Pirates. Auch wenn Twins den Heimvorteil für sich beanspruchen konnte, verloren die Twins dieses Donnerstagabend Spiel mit 2-3. Auch wenn die Oosterhouter Verteidigung diesmal vollkommen Fehlerlos war, konnten die Twins sich nicht vollständig gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt behaupten. Twins ging zunächst mit 2-0 in Führung durch einen double von Dennis de Quint und einem single vonShurman Marlin. Zwei weitere Singles von Bram Grooten und Max Kops zauberten dann den zweiten Punkt auf das Scoreboard der Gastgeber. Nach einer soliden Leitung des Venezolanischen Pitchers der Twins (5 innings) wurde dieser durch den importspieler Jakob Syren abgelöst, doch auch Jakob konnte die Amsterdammer nicht davon abhalten, zwei Läufer über die Homeplate zu zaubern und das unentschieden Abzuzwingen. Im siebten inning musste Jakob dann auch noch den gewinnenden Run an die Piraten abgeben so dass das Kaperschiff mit einem Sieg zurück in die Hauptstadt segeln konnte.

Die Fortsetzung der Spielserie gab es dann am Sonnabend den 5. Mai, die Paarungen waren die gleichen, jedoch wurde der Heimvorteil in den meisten Partien umgedreht.

HCAW spielt diesmal im heimischen Rob Hoffmannvallei gegen Neptunus, aber auch mit Heimvorteil sollte es nicht gelingen gegen den grossen Rivalen aus Rotterdam zu gewinnen. Ohne Kraft und Initiative waren die Bussumer mehr gejagter dann Jäger und so wurde das Spiel nach nur 7 innings mit inachtnehmung der Mercy Rule und einem Stand von 2-12 abgebrochen.

DSS war diesmal zu Gast in Hoofdorp und konnte hier den vermeintlichen Heimvorteil der Pioniers brechen und gewann schlussendlich mit 6-7. ES war ein spannendes Spiel in welchem die Führung zwischen den Teams insgesamt dreimal wechselte und die Pioniere vor standen, aber DSS zeigte Zähne und jagte seinen Plan und eroberte bei jedem Angriff die Führung zurück.

Silicon Storks konnte im dritten Spiel des Tages Zuhause gegen Quick Amersfoort auch nicht seinen Heimvorteil nutzen und verlor mit 5-6 auch das zweite Spiel im Aufsteiger Duell der Serie. Auch hier war es die ganze Zeit sehr spannend und die Führung wechselte mehrere Male, aber schlussendlich haben die Amersfoorter die etwas stärkeren Nerven gehabt und zur Aufholjagd ansetzte: zwei Runs in Inning Nummer sieben sowie ein Run im achten Inning egalisierte das Ergebnis, im neunten Inning hat Quick Amersfoort dann den finalen Punkt über die Homeplate geschoben.

Die letzte Partie des Sonnabend Spieltages der Serie war dann L&D Amsterdam zuhause gegen die Twins. Diesmal konnte L&D seinen Heimvorteil ausspielen und gewann 5-2 und behielt die Tabellenpunkte in der Hauptstadt. L&D Pitcher Robin Schel zeigte eine mehr als solide Leistung mit acht shutout Innings, sieben Strikeouts und fünf hits gegen ihn.

Am Sonntag, 6. Mai, war es dann der letzte Spieltag in der Serie und die Paarungen waren wieder die selben wie am Donnerstag:

HCAW hat an diesem Wochenende keinen leichten Stand gegen Neptunus gehabt, die ersten zwei Spiele waren schon verloren und so hoffte man, das man zumindest den letzten Schlagabtausch für sich entscheiden konnte, nachdem die besten Pitcher aus Rotterdam bereits zum Einsatz gekommen waren. Jedoch auch das B-Pitching von Neptunus war an diesem Wochenende eine Nummer zu stark für das Team aus Bussum und so musste nur der Japanische Importpitcher Riki Saito einen run auf zwei Hits auf seinen Record buchen lassen. Endstand: 5 zu 1 im (Heim)Vorteil von Neptunus.

DSS spielte wieder zuhause in Haarlem gegen die Pioniers, diesmal konnten Sie den Heimvorteil nicht für sich nutzen und musste die Tabellenpunkte für den Sieg an die Hoofddorper Mannschaft abgeben, wobei die Mannschaft von DSS sich teuer verkaufte und ein extra Inning abzwang, jedoch ohne Erfolg und Pioniers gewann mit 3-4.

Quick Amersfoort spielte in der letzten Partie wieder zuhause gegen die Silicon Storks und walzte wie ein Güterzug über die Störche aus Den Haag und erreichte einen Endstand von 13-1, Wesley Bernardus, Jelle Blaauw und Rachid Engelhardt schlugen alle 2 aus 4 wobei Rachid Engelhardt den besten Teamimpact mit fünf hereingeschlagenen Runs hatte.

De Glaskoning Twins versuchte in Osterhout die Spielserie ebenfalls mit einem Gewinn zu beenden, dies liess jedoch das Pitching aus Amsterdam nicht zu. Kyle Ward als starter musste keinen run auf seinen record buchen lassen, sein reliever Rob Cordemans bekam dann im sechsten Inning einen earned Run auf sein scoresheet geschrieben, nachdem er Dave Janssen einen freien Lauf zur first Base gab und dann durch einen wild pitch zulassen musste das Jannsen in scoring position kam und dann schlussendlich von Brian Biezen über die Homeplate geschlagen wurde.Endstand: 1-7 im Vorteil von L&D Amsterdam.

Die Tabelle nach der zweiten Spielserie sieht nun so aus:

1 Curacao Neptunus

2 L&D Amsterdam

3 Quick Amersfoort

4 DSS

5 De Glaskoning Twins

6 HCAW

7 Hoofddorp Pioniers

8 Silicon Storks