Honkbalweek Haarlem 2018 | Deutschland gewinnt von Kuba

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Gestern spielten die Deutschen Ihr zweites Spiel auf der Honkbalweek Haarlem gegen den Rekordweltmeister Kuba. Kuba ist ein Team welches in Europa selten gesehen wird, aber immer für volle Häuser sorgt wenn es dann einmal in Europa zu sehen ist. So auch gestern in Haarlem. Vor beinahe ausverkauften Hause mussten die exil-Kubaner (auf der Tribune) jedoch mit ansehen, wie Deutschland das Spiel schlussendlich zu seinen Gunsten drehen konnte.

Im ersten Inning nahmen die Deutschen direkt eine 1-0 Führung in Anspruch, welche die Mannschaft bis in die zweite Hälfte des zweiten Innings verteidigen konnte. Die Mannschaft gab jedoch nicht so wie gegen die Niederlande auf, sondern schaltete nochmal einen Gang herunter und schlossen in Inning nummer drei wieder an die Kubaner auf und setzten sich punktetechnisch wieder vor Sie. Aber nochmal, die Kubaner kamen im vierten Inning zurück mit 4 Basehits und zwei Fehlern.

Und über Fehler gesprochen kann man durchaus behaupten das beide Nationen eine durchaus nachlässige Defense hatten, Kuba mit drei Fehlern und die Deutschen mit sechs Fehlern in Total. Trotz der sechs Feldfehler der deutschen konnten sich die Kubaner nicht auf der guten Seite des Scores halten.

Nach der von Kuba genommenen 4-3 Führung demonstrierte das Deutsche Team durchaus Schlagkraft und zwei Basehits, einen sacrifice Bunt, einen weiteren sacrifice Fly versicherte die deutschen vom Ausgleich gegen Kuba in der zweiten Hälfte des fünften Innings. Philip Schulz konnte dann mit Hilfe eines Basehits von Maurice Wilhelm nochmals punkten und den Sieg der deutschen sicher stellen.

Enorbel Marquez, welcher Andre Hughes im siebten Inning als Pitcher ablöste beendete das achte Inning souverän, kam jedoch im neunten Inning nochmal kurz in Bedrägnis als er noch einen läufer auf scoring position zuliess, schloss das letzte Inning jedoch ohne weiteren Schaden für Deutschland.

Marquez wurde dann auch der Winning Pitcher, er musste einen Basehit, einen Walk aufgeben und sendete drei Kubaner mit Strike-Out zurück auf die Bank.

Max Boldt war mit 3 aus 4 der Beste Schlagmann des Deutschen Teams.